27. Juli 2010

Kolumbien 2007 (c) Juan-Carlos Tomasi
Die Opfer des Konflikts in Kolumbien leiden nicht nur unter den direkten Folgen der Gewalt, sondern auch unter der gesellschaftlichen und institutionellen Stigmatisierung und Vernachlässigung. Der Bericht von Ärzte ohne Grenzen „Dreifache Opfer“ zeigt auf, wie sich diese dreifache Opferrolle auf die psychische Gesundheit der Menschen in Caquetá (Südkolumbien) auswirkt. Ärzte ohne Grenzen fordert in dem Bericht, dass die psychologischen Einrichtungen an den Bedarf dieser verletzlichen Bevölkerung angepasst werden.
Ärzte ohne Grenzen arbeitet seit 1985 in Kolumbien und bietet medizinische und psychologische Betreuung sowie Unterstützung für Tausende Menschen an, die vom Konflikt betroffen sind.
Der Bericht „Three time victimes. Victims of violence, silence and neglect. Armed conflict and mental health in the department of Caquetá, Colombia” ist unter www.aerzteohnegrenzen.at/downloads abrufbar.
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16. Juli 2010

Swasiland 2008 © Jonathan Heyer / MSF
Bonsile (34) und Queen (37) sind Patientinnen eines HIV/Aids-Programms von Ärzte ohne Grenzen in Swaziland. Dadurch dass sie öffentlich darauf hinweisen, HIV-positiv zu sein, kämpfen sie gegen die Stigmatisierung der Krankheit.
Ärzte ohne Grenzen hilft in 53 HIV/Aids-Projekten in 25 Ländern mehr als 190.000 Menschen, und versorgt regelmäßig 162.000 Patienten mit lebensnotwendigen antiretroviralen Medikamenten.
Nach einer Dekade wichtiger Fortschritte im Kampf gegen Aids in Entwicklungsländern zeigen sich internationale Geber heute zurückhaltend und kündigen die Reduzierung ihrer finanziellen Zusagen und damit ein Zurückfahren von Behandlungsprogrammen an.
Anlässlich der Internationalen Aidskonferenz, die von 18. – 23. Juli 2010 in Wien stattfindet, fordert Ärzte ohne Grenzen von den einzelnen Staaten mehr Engagement. Die Mittel im Kampf gegen Aids müssen erhöht werden, damit die Betroffenen überleben können.
Mehr Informationen: aids2010.msf.org
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18. Februar 2010

Bangladesch, September 2009 (c) Juan Carlos Tomasi/MSF: Gewaltsame Ausschreitungen haben Tausende Rohingya in die Flucht geschlagen, die im Distrikt Cox’s Bazaar im Süden Bangladeschs leben. Viele von ihnen haben im behelfsmäßigen Lager Kutupalong Zuflucht gesucht, nachdem sie von lokalen Behörden und der Bevölkerung aus ihren Häusern vertrieben worden sind. Ärzte ohne Grenzen behandelt in Kutupalong Opfer physischer und psychischer Gewalt und fordert von der Regierung Bangladeschs ein sofortiges Ende der Gewalt.
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16. Januar 2010

Port-au-Prince, Haiti, 15. Jänner 2010: Medizinische Nothilfe in Zelten vor den Trümmern des Trinité Traumakrankenhauses. Foto (c) Julie Remy
Ein schweres Erdbeben der Stärke 7 hat am 12. Januar den Karibikstaat Haiti erschüttert, einen Großteil der Hauptstadt Port-au-Prince zerstört, und unermessliches Leid verursacht. Teams von Ärzte ohne Grenzen, die sich aufgrund bestehender Hilfseinsätze zum Zeitpunkt des Bebens vor Ort befanden, haben schon innerhalb der ersten Stunden in provisorischen Zeltkliniken Hunderte Verletzte versorgt. Weitere Einsatzkräfte und Hilfsgüter wurden unmittelbar nach dem Beben nach Haiti entsandt.
Aktuelle Informationen zur Hilfe von Ärzte ohne Grenzen nach dem Erdbeben: www.aerzte-ohne-grenzen.at/erdbeben-haiti
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21. Dezember 2009

Demokratische Republik Kongo, Oktober 2009, © Michael Goldfarb/MSF: Ein Teller mit Bohnen in einem Vertriebenenlager in Nord-Kivu
Angriffe auf die Bevölkerung und verhinderter Zugang zu Hilfsleistungen in Pakistan, Somalia, Jemen, Sri Lanka, Afghanistan, Südsudan und der Demokratischen Republik Kongo (D.R. Kongo) sind nur einige der schlimmsten Krisen im Jahr 2009. Dazu kommen die stagnierende Finanzierung der HIV/Aids-Behandlung und die anhaltende Vernachlässigung anderer Krankheiten.
Jedes Jahr veröffentlicht Ärzte ohne Grenzen eine Liste der schwersten humanitären Krisen.
Mehr Informationen und Bilder zu den schwersten humanitären Krisen 2009:
www.aerzte-ohne-grenzen.at/top10
www.facebook.com/aerzteohnegrenzenMSF
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4. Dezember 2009

Kitgum, Uganda, Oktober 2009 (c) Brandon Bannon
Catherine Atim, eine Mitarbeiterin von Ärzte ohne Grenzen, spricht mit einem jungen HIV-Patienten im Madi Opei-Vertriebenenlager.
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