Fotoblog
Bilder aus den Einsätzen von Ärzte ohne Grenzen

Archiv für März, 2009

Mutter-Kind-Klinik in Kuchlak, Belutschistan (Pakistan)

März 30, 2009 | admin
Mutter-Kind-Klinik in Kuchlak, Belutschistan

Pakistan, Februar 2009: Mutter-Kind-Klinik in Kuchlak (nahe Quetta) in der Provinz Belutschistan. Foto © VALI

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24. März: Welt-Tuberkulose-Tag

März 23, 2009 | admin
Tuberkulose-Patienten in der "Blue House"-Klinik

Kenia, 3. März 2009 © Susan Sandars/MSF

Charity Achieng (4 Jahre, im Bild mit ihrer Mutter) wurde in die “Blue House”-Klinik gebracht, die Ärzte ohne Grenzen in dem Slum Mathare in der kenianischen Hauptstadt Nairobi betreibt, um auf Tuberkulose getestet zu werden, da ihre Mutter mit HIV und Tuberkulose ko-infiziert ist und die Gefahr einer Übertragung auf ihre Tochter besteht.  Doch das am häufigsten verwendete Diagnosemittel – der Mikroskoptest des Sputum des Patienten – ist seit seiner Entwicklung vor über einem Jahrhundert mehr oder minder unverändert geblieben, und ist vor allem weitgehend ungeeignet, wenn es um den Nachweis von Tuberkulose bei HIV/Aids-Patienten oder Kindern geht.

Im Jahr 2007 haben sich etwa neun Millionen Menschen mit der Krankheit angesteckt, fast 1,7 Millionen sind daran gestorben. Ungeeignete Diagnosemittel tragen zur weiteren Verbreitung dieser heilbaren Krankheit bei.

Ärzte ohne Grenzen fordert, dass die Forschung nach neuen TB-Diagnose-Tests nicht länger vernachlässigt wird. Wir brauchen Tests, die schnelle und genaue Ergebnisse liefern. Sie sollten auch so einfach anwendbar sein, dass sie direkt am Krankenbett angewendet werden können.

Auf der Website www.aerzte-ohne-grenzen.at/tbday09 berichten Betroffene über die schwierige und manchmal chaotische Reise, bis sie endlich auf TB getestet und in ein Behandlungsprogramm aufgenommen wurden.

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Mindanao

März 18, 2009 | admin
Mindanao (Philippinen), März 2009 © Andrew Caballero-Reynolds

Mindanao (Philippinen), März 2009 © Andrew Caballero-Reynolds

Bub in einer improvisierten Hängematte im Vertriebenenlager Datu Piang auf Mindanao (Philippinen).

Seit die Kämpfe zwischen den philippinischen Regierungstruppen und den Rebellen der islamischen Moro-Befreiungsfront (MILF) auf der Insel Mindanao im August 2008 wieder aufflammten, wurden Hunderttausende Menschen gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. Diese Vertriebenen sind in Vertriebenenlagern oder in so genannten Evakuierungszentren untergebracht, oder haben sich ganz einfach am Straßenrand niedergelassen. Sie leben unter schwierigen Bedingungen und haben kaum Zugang zu medizinischer Versorgung. Seit vergangenem Oktober leisten die Teams von Ärzte ohne Grenzen diesen Vertriebenen Hilfe: Sie betreiben mobile Kliniken und kümmern sich um eine bessere Wasserversorgung.

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Darfur

März 12, 2009 | admin
Darfur, Februar 2009 © Jan-Joseph Stok

Darfur, Februar 2009 © Jan-Joseph Stok

Eine junge Frau auf dem zerstörten Markt von Shegeg Karo in Norddarfur.

Ärzte ohne Grenzen leistet an vielen Orten in Darfur humanitäre Hilfe, aufgrund der kürzlichen Ausweisung eines Teils der internationalen Mitarbeiter mussten jedoch wichtige medizinische Programme eingestellt werden. Mehr Informationen

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Weltfrauentag 2009

März 5, 2009 | admin
Burundi November 2008, Sekura Zentrum für Vergewaltigungsopfer © Benedicte Kurzen/ VII Mentor

Burundi November 2008, Sekura Zentrum für Vergewaltigungsopfer © Benedicte Kurzen/ VII Mentor

Dieses 16jährige Mädchen aus Burundi wurde Opfer einer Vergewaltigung durch einen “Freund der Familie”. 48 Stunden später suchte sie medizinische Hilfe in einem medizinischen Programm für Opfer sexueller Gewalt von Ärzte ohne Grenzen. Dort erhielt sie neben der Versorgung ihrer Wunden Präventivbehandlung gegen sexuell übertragbare Krankheiten und Notfallkontrazeption.

Anlässlich des Welt-Frauentags am 8. März veröffentlicht Ärzte ohne Grenzen einen Bericht über die Erfahrungen der Hilfsorganisation mit Opfern sexueller Gewalt. Basierend auf der Arbeit der Organisation in Liberia, Burundi, der Demokratischen Republik Kongo, Südafrika, Kolumbien und in anderen Ländern betont Ärzte ohne Grenzen die Notwendigkeit medizinischer Soforthilfe für Vergewaltigungsopfer.  Mehr Informationen

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