Gewalt in Kolumbien
Die Opfer des Konflikts in Kolumbien leiden nicht nur unter den direkten Folgen der Gewalt, sondern auch unter der gesellschaftlichen und institutionellen Stigmatisierung und Vernachlässigung. Der Bericht von Ärzte ohne Grenzen „Dreifache Opfer“ zeigt auf, wie sich diese dreifache Opferrolle auf die psychische Gesundheit der Menschen in Caquetá (Südkolumbien) auswirkt. Ärzte ohne Grenzen fordert in dem Bericht, dass die psychologischen Einrichtungen an den Bedarf dieser verletzlichen Bevölkerung angepasst werden.
Ärzte ohne Grenzen arbeitet seit 1985 in Kolumbien und bietet medizinische und psychologische Betreuung sowie Unterstützung für Tausende Menschen an, die vom Konflikt betroffen sind.
Der Bericht „Three time victimes. Victims of violence, silence and neglect. Armed conflict and mental health in the department of Caquetá, Colombia” ist unter www.aerzteohnegrenzen.at/downloads abrufbar.
Tags: Juan-Carlos Tomasi, Kolumbien

May 27th, 2011 at 06:13
Thanks for sharing. What a peaslure to read!