Mindanao
Bub in einer improvisierten Hängematte im Vertriebenenlager Datu Piang auf Mindanao (Philippinen).
Seit die Kämpfe zwischen den philippinischen Regierungstruppen und den Rebellen der islamischen Moro-Befreiungsfront (MILF) auf der Insel Mindanao im August 2008 wieder aufflammten, wurden Hunderttausende Menschen gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. Diese Vertriebenen sind in Vertriebenenlagern oder in so genannten Evakuierungszentren untergebracht, oder haben sich ganz einfach am Straßenrand niedergelassen. Sie leben unter schwierigen Bedingungen und haben kaum Zugang zu medizinischer Versorgung. Seit vergangenem Oktober leisten die Teams von Ärzte ohne Grenzen diesen Vertriebenen Hilfe: Sie betreiben mobile Kliniken und kümmern sich um eine bessere Wasserversorgung.
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