Flucht aus Somalia
Eine somalische Frau hält ihr Neugeborenes in der Mutter-Kind-Klinik von Ärzte ohne Grenzen im Dagahaley-Flüchtlingslager in Dadaab, Kenia.
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Eine somalische Frau hält ihr Neugeborenes in der Mutter-Kind-Klinik von Ärzte ohne Grenzen im Dagahaley-Flüchtlingslager in Dadaab, Kenia.
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Musina, Südafrika, März 2009 © Austin Andrews: Jugendliche schauen aus einem zerbrochenen Fenster einer Flüchtlingsunterkunft in einer Kirche im Grenzort Musina.
Obwohl behauptet wird, dass sich die Lage in Simbabwe normalisiert, überqueren Tausende Simbabwer jeden Tag die Grenze zu Südafrika. Sie fliehen vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch, Nahrungsmittelknappheit, politischen Wirren und dem totalen Zusammenbruch des Gesundheitssystems.
Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen behandeln jeden Monat zwischen 4.000 und 5.000 Simbabwer in Musina und in einer Klinik in Johannesburg. Ärzte ohne Grenzen hat außerdem Projekte in Simbabwe, in denen mehr als 25.000 HIV/Aids Patienten antiretrovirale Medikamente bekommen, und hat während der jüngsten Choleraepidemie mehr als 50.000 Cholerapatienten in Simbabwe behandelt.
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Blick auf das Vertriebenenlager Nyanzale in der Region Nord-Kivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Die aktuellen Gewaltausbrüche haben die Krise in der Region zwar für kurze Zeit wieder in die Medien gebracht, die Menschen in den Provinzen Nord- und Süd-Kivu leiden jedoch bereits seit Jahren weitgehend vergessen unter einem gewaltsamen Konflikt. Ärzte ohne Grenzen ist eine der wenigen internationalen Hilfsorganisationen, die seit Jahren und auch heute noch in dem Krisengebiet arbeitet. Das Multimedia-Projekt “Lage: dramatisch” zeigt die Lebenssituation in der Region und lässt deren Bewohner selbst zu Wort kommen.
www.lage-dramatisch.org
Tags: Cédric Gerbehaye, Demokratische Republik Kongo, Flucht und Vertreibung, Kivu | Keine Kommentare »
Kenia, Februar 2008: Vertriebene auf dem Weg zum Land ihrer Vorfahren.
In den letzten Tagen des Jahres 2007 kommt es in Folge der Präsidentschaftswahlen zu schweren Gewaltausbrüchen. Zehntausende Menschen werden im Zuge der Ausschreitungen vertrieben, Tausende Häuser niedergebrannt. Ärzte ohne Grenzen setzt vorhandene Hilfsprogramme fort und leistet zusätzlich Hilfe in zahlreichen Vertriebenenlagern in mehreren Landesteilen. Notfall-Teams verteilen Zelte und Hilfsgüter, leisten medizinische Basisversorgung und operieren Opfer der Gewalt.
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