Fotoblog
Bilder aus den Einsätzen von Ärzte ohne Grenzen

Archiv für Tag ‘Juan-Carlos Tomasi’

Gewalt in Kolumbien

July 27, 2010 | admin
Kolumbien 2007 (c) Juan-Carlos Tomasi

Kolumbien 2007 (c) Juan-Carlos Tomasi

Die Opfer des Konflikts in Kolumbien leiden nicht nur unter den direkten Folgen der Gewalt, sondern auch unter der gesellschaftlichen und institutionellen Stigmatisierung und Vernachlässigung. Der Bericht von Ärzte ohne Grenzen „Dreifache Opfer“ zeigt auf, wie sich diese dreifache Opferrolle auf die psychische Gesundheit der Menschen in Caquetá (Südkolumbien) auswirkt. Ärzte ohne Grenzen fordert in dem Bericht, dass die psychologischen Einrichtungen an den Bedarf dieser verletzlichen Bevölkerung angepasst werden.
Ärzte ohne Grenzen arbeitet seit 1985 in Kolumbien und bietet medizinische und psychologische Betreuung sowie Unterstützung für Tausende Menschen an, die vom Konflikt betroffen sind.
Der Bericht „Three time victimes. Victims of violence, silence and neglect. Armed conflict and mental health in the department of Caquetá, Colombia” ist unter www.aerzteohnegrenzen.at/downloads abrufbar.

 Tags: , | 1 Kommentar »

Bangladesch: Staatenlose Rohingya immer wieder Opfer von Gewalt

February 18, 2010 | admin

Bangladesch, September 2009 (c) Juan Carlos Tomasi/MSF: Gewaltsame Ausschreitungen haben Tausende Rohingya in die Flucht geschlagen, die im Distrikt Cox’s Bazaar im Süden Bangladeschs leben. Viele von ihnen haben im behelfsmäßigen Lager Kutupalong Zuflucht gesucht, nachdem sie von lokalen Behörden und der Bevölkerung aus ihren Häusern vertrieben worden sind. Ärzte ohne Grenzen behandelt in Kutupalong Opfer physischer und psychischer Gewalt und fordert von der Regierung Bangladeschs ein sofortiges Ende der Gewalt.

 Tags: , , | 1 Kommentar »

Medizinische und psychologische Hilfe nach dem Erdbeben auf Sumatra

October 12, 2009 | admin
Sumatra Oktober 2009 (c) Juan-Carlos Tomasi: Hilfe nach dem Erdbeben auf Sumatra

Sumatra Oktober 2009 (c) Juan-Carlos Tomasi: Hilfe nach dem Erdbeben auf Sumatra

Ein schweres Erdbeben erschütterte am 1. Oktober 2009 die Umgebung der Stadt Padang auf der indonesischen Insel Sumatra. Nahezu 1.000 Menschen wurden getötet, 3.000 verletzt, mehr als 3.000 galten drei Tage nach dem Beben vermisst. Teams von Ärzte ohne Grenzen sind am Samstag, den 3. Oktober, in der Region eingetroffen. Etwa 20 internationale Mitarbeiter, unter ihnen Chirurgen, Nierenspezialisten, Krankenpfleger, Psychologen und Logistiker, haben begonnen, die Bedürfnisse in der Stadt Padang und den umliegenden Gebieten zu untersuchen und Hilfe zu leisten.

 Tags: , , , | Keine Kommentare »