IAC 2010 in Wien
Bonsile (34) und Queen (37) sind Patientinnen eines HIV/Aids-Programms von Ärzte ohne Grenzen in Swaziland. Dadurch dass sie öffentlich darauf hinweisen, HIV-positiv zu sein, kämpfen sie gegen die Stigmatisierung der Krankheit.
Ärzte ohne Grenzen hilft in 53 HIV/Aids-Projekten in 25 Ländern mehr als 190.000 Menschen, und versorgt regelmäßig 162.000 Patienten mit lebensnotwendigen antiretroviralen Medikamenten.
Nach einer Dekade wichtiger Fortschritte im Kampf gegen Aids in Entwicklungsländern zeigen sich internationale Geber heute zurückhaltend und kündigen die Reduzierung ihrer finanziellen Zusagen und damit ein Zurückfahren von Behandlungsprogrammen an.
Anlässlich der Internationalen Aidskonferenz, die von 18. – 23. Juli 2010 in Wien stattfindet, fordert Ärzte ohne Grenzen von den einzelnen Staaten mehr Engagement. Die Mittel im Kampf gegen Aids müssen erhöht werden, damit die Betroffenen überleben können.
Mehr Informationen: aids2010.msf.org
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