ab gehts….
… der fertig gepackte Rucksack steht bereits an der Tür; als könnte er es garnicht mehr erwarten, richtung Afrika abzuheben. “Geduld mein Freund…” denk ich mir. Zuerst gilt es noch nach Amsterdam ins Hauptquartier von Ärzte ohne Grenzen zu fahren und die ersten Briefings zu bekommen.
Wir (meine Freundin und ich) fahren mit dem Shuttlebus von Wien raus zum Flughafen und dort kommt noch ne Aufgabe auf uns beide zu, die nicht so schön ist. “6 Monate ist nicht für immer….” , “wir haben uns bald wieder…” , “wirst sehen, die zeit vergeht total schnell …” Das sind so die üblichen Phrasen, die einem in solchen Momenten über die Lippen kommen.
Trotzdem können wir uns die eine oder andre Träne nicht verkneifen und ich denke das ist auch gut so. Schliesslich zeigen diese Gefühle, wie gern man jemanden wirklich hat. Christine gibt mir als alter Reiseprofi noch ein paar gute Tip´s bez. Flugangst und schon sitz ich in der Boing, die mich nach Amsterdam bringt. Der Flug selbst ist unspäktakulär (ich hoff alle Flüge, die ich noch bestreiten “darf”, sind ebenso) und nach eineinhalb Stunden setzt der Flieger in Holland auf.
Danach gehts nur mehr ab ins Hotel und am nächsten Morgen ins Amsterdamer Office von Ärzte ohne Grenzen.