Eichhörnchen und andere Erlebnisse

Registrierunrg im Flüchtlingslage

Vor der Cholerastation
Viele interessierte Leute kommen zur Ausstellung und wir führen interessante Gespräche. Manches Mal erleben wir in der Ausstellung aber auch, dass die Menschen ihre eigene Lebensgeschichte erzählen möchten. Das kann dann übers Füttern der Eichhörnchen im Schlosspark sein und wie man sie heranpfeift … Aber auch sehr berührende Gespräche über die eigene Flucht aus Ex-Jugoslawien und Menschen, die einfach stundenlang zuhören könnten, wenn Einsatzmitarbeiter von ihren Erfahrungen berichten. Wenn Gerhard aus Simbabwe von der Cholera erzählt oder Christine erwähnt, dass sie gerade von den Philippinen zurück gekommen ist. Thomas ist heute schon abgereist, denn nächste Woche gehts auf Einsatz – ins Logistikzentrum von Ärzte ohne Grenzen in Nairobi. Jetzt sitzen wir hier, in der Hotellobby und reden noch immer von der Ausstellung. Wir fühlen uns hier im Hotel Strasser schon so richtig wohl. Katharina hat eine Engelsgeduld bei den dauernden Änderungen in unserem Schlafplan. Aber Katharina vom Strasser ist so flexibel, wie wir das von Ärzte ohne Grenzen brauchen. Vielen, vielen Dank!!
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