Film zur Ausstellung
Der Film zur Ausstellung ist fertig:
[youtube MB7ik4sTP0Y]
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Der Film zur Ausstellung ist fertig:
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Den Freitäglichen Nachmittag und Abend hab ich noch damit verbracht, den Spediteuren zu erklären, dass man mit nem 16tonner Probleme haben dürfte, in Salzburg auf den Kapitelplatz zu fahren. Auch war noch nicht 100%ig geklärt, welcher Spediteur nun was abholt und wie der Abtransport der Ausstellung überhaupt ablaufen sollte. Heute, Montag Morgen, ist mein erster Task zum Salzburger Verkehrsamt zu fahren und um Zufahrtsgenehmigungen für die LKW´s anzusuchen. Ich hoffte inständig, dass ich nen Beamten erwisch´ der mit sich reden lässt. Normal dauert die Abwicklung der Zufahrtsgenehmigungen mind. 3 Tage und ich brauchte sie innerhalb von einer Stunde. Meine Gebete wurden erhört und der zuständige Beamte stellte die Genehmigungen aus, ohne den Amtsschimmel zu laut brüllen zu lassen. Mit diesen Genehmigungen gings zurück zum Kapitelplatz, wo auch schon die ganze Abbaumeute wartete. Wie eine Herde wilder Tiere fielen sie über die Zelte, Zäune, Gewichte und Absperrungen her….
Naja ganz so schlimm wars nicht, aber man merkte schon, dass die Leute das ganze mittlerweilen schon des öfteren gemacht hatten. Es ging wiedermal Ratz Fatz und die ersten Zelte waren weg.
Wir hatten diesmal auch super Unterstützung von Lena aus Deutschland, die diese Ausstellung in und auswendig kennt. Ich war echt superfroh, dass sie darauf achtete die ganzen Teile auf die richtigen Paletten zu packen. Das war diesmal ganz besonders wichtig, weil die Ausstellung von Salzburg direkt nach St.Gallen geliefert wurde. Ich wollte Marco in der Schweiz ja keine wirr gepackte Ausstellung schicken, weil ich weiss dass man beim Aufbau ohnehin alle Hände voll zu tun hat. Da müssen nicht auch noch die ganzen Teile falsch verpackt sein.
Naja durch Lena´s Hilfe funktionierte das Ganze tadellos und wir sassen um halbeins bereits wieder mit der obligatorischen Pizza am Platz und liessen uns die Sonne auf den Bauch scheinen.
Bei mir regte sich schon etwas Wehmut, da ich wusste, dies ist der letzte Abbau und danach ist die ganze Sache vorbei. Dagegen hielt aber auch die Vorfreude aufs Ausruh´n und die kommenden entspannten Tage.
Um 16.30 war die Ausstellung am Weg in die Schweiz, die Gewichte und Zäune waren auch abgeholt und der Kapitelplatz erwartete seine nächste Veranstaltung.
Mir bleibt nur noch, mich bei allen Beteiligten zu bedanken. Es war toll, anstrengend und das Ergebnis der Ausstellung übertrifft wohl alle Erwartungen….
DANKE!!!!
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Heute regnet es sehr stark. Trotzdem kommen kurz nach 8:00 Uhr schon die ersten Schüler und Schülerinnen in die Ausstellung. Wir verleihen an all diejenigen Regenschirme, die ihren zu Hause vergessen haben. Viele Besucher erzählen uns, dass es für sie kaum vorstellbar ist, wie Menschen in einem Flüchtlingslager bei schlechtem Wetter – so wie es heute in Salzburg ist – überhaupt leben können. Eine Dame fragt mich: “Wie schaffen das Flüchtlinge in Ländern wo es kalt ist überhaupt?”
Immer wieder besuchen uns auch interessierte Touristen und einige fragen, ob sie eine englischsprachige Führung bekommen können. Einer Familie aus Neuseeland erkläre ich wie Flüchtlinge und Vertriebene wohnen, woher sie ihr Wasser bekommen und wie die Menschen in einem Flüchtlingslager medizinisch versorgt werden.
Wir sind überrascht wie viele Leute heute in die Ausstellung kommen, obwohl das Wetter alles andere als einladend ist!
Katja Ott
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Eröffnungstag 14. Oktober 2008
in Salzburg am Kapitelplatz mit tollem Ausblick auf die Burg und zum Dom
Die ersten Schulklassen waren heute morgen schon sehr motiviert und auch
von ihren Lehrern recht gut vorbereitet!
Es macht richtig Spass Führungen zu machen, wenn die Schüler sich die
einzelnen Stationen lebhaft vorstellen und interessiert Fragen stellen!
Maria Lindenbauer
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Die 4tägige Pause übers Wochenende hat uns wohl allen ganz gutgetan. Von Sponsionsfeierlichkeiten bei Tina bis zu einer Hütten- Bergtour auf der Planneralm bei mir. Wir waren wohl alle ganz froh mal aus dem Flager Alltag raus zu kommen. Ich war am Sonntag während der Zugfahrt nach Salzburg zwischendurch ganz schön nervös. Diese Ausstellung im Salzburger Zentrum aufzubaun birgt Spannung.
Die LKW´s müssen in der Fussgängerzone herumschwirren, wir den Begrenzungszaun inmitten der Touristenströme aufstellen. Die Berufsfeuerwehr muss unseren Wassertank füllen und sollte wenn möglich auch gleich die aufgebaute Ausstellung Brandschutztechnisch abnehmen. Das Wetter könnte uns auch noch nen Strich durch die Rechnung machen – der Salzburger Schnürlregen ist allgemein berüchtigt. Das reichte um mir zwischendurch ganz schönes Muffensausen zu bescheren. Bei der Ankunft am Bahnhof Sonntag Abends hab ich mich erstmal von nem Taxi zum Kapitelplatz bringen lassen. Ich wollt´ mir den Platz unbedingt mal anschaun bevor am nächsten Tag der Aufbau losgeht. Als wir ankommen der erste Schock. Der Platz ist voll mit Standl´n und Markthütten…. “Das sollte morgen früh alles weg sein” – so der eintönige Tenor des Tax´lers. Ich muss mich wohl drauf verlassen…
Am nächsten Morgen gehts dann richtig ab. Die meisten Markthütten sind weg, die LKW´s trudeln superpünktlich ein. Der Zaun hält uns während des Aufbaun´s die Touristen vom Leib und die Leute vom Aufbau lassens nochmal richtig krachen. Wir sind zwar nicht so schnell wie z.b. in Innsbruck, aber um ca. 4 Nachmittags bestaunen wir wieder die aufgebauten Stationen in super Kulisse. Auf der einen Seite der Dom und auf der andren Seite überthront von der Festung Hohensalzburg. Schon ne super Location, die Marion da aufgestellt hat.
Alles in allem bin ich am Abend nach dem Aufbau super zufrieden und auch super müde. Ich merke dass die Akku´s beginnen sich zu leeren. Salzburg, die letzte Station der Ausstellung; nochmals Massen an Schulklassen, Massen an Touristen –> Vorfreude trifft auf beginnende Müdigkeit….
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“heut´ wirds nochmal heftig” …..
Mit diesen Worten versuchte ich die Expats, die für den Dienstag als Guides eingeteilt waren, nochmal echt zu motivieren. Interessanterweise gelang das auch und so hatten wir dem gewaltigen Besucheransturm auch richtig was entgegenzusetzen. Alle haben sich nochmal voll ins Zeug gelegt, Führungen bis zum Abwinken; Lehrer, Schüler und Guides gleichermassen begeistert und so haben wir alle an unseren letzten Ausstellungstag in Dornbirn super Erinnerungen. Ich möchte hier speziell noch dem Team der INATURA in Dornbirn danken. Josef Köldorfer und Thomas Sohm haben uns in jeder erdenklichen Art und Weise unterstützt. Wir fühlten uns wirklich willkommen und unsere Mitarbeiter haben natürlich auch das Angebot des freien Eintritts in den Ausstellungsbereich der INATURA genutzt. Ich selbst empfand den Rundgang durch die Naturschau unglaublich toll. Bin grundsätzlich ja ein Museums-Banause und war echt begeistert von der Nähe zu den Exponaten und der tollen medialen Aufbereitung in der INATURA. ABSOLUT EMPFEHLENSWERT:
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Am Sonntag Morgen wars nach der langen Nacht der Museen wiedermal recht speziell das warme Bett zu verlassen. Man merkt, dass eine eisige Nacht an der Energie zehrt. Das Wetter ist immer noch mehr schlecht als recht und als den Sonnenschein des Tages kann man getrost den Besuch unserer Dornbirner Gastgeber bezeichnen. Das Gasthaus Bethlehem hat sich nicht nur als tolle Unterkunft erwiesen, Gaby und Kurt mitsamt ihrem Superteam, haben mit ihrer familiären Art auch wesentlich dazu beigetragen, dass wir eine so tolle Zeit in Dornbirn hatten. Kurt versorgte uns mit echtem Vorarlberger Bergkäse und Gaby mich mit immer neuem Williams-Honig. Ne echte Bethlehem-Spezialität, deren Vorzüge erst am nächsten Morgen ihre Wirkung entfalten… DANKE FÜR ALLES !!!
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Bei unserer Anreise in Dornbirn ist uns gleich die Werbung für die Lange Nacht der Museen aufgefallen und da haben wir uns gedacht, dass es doch eine tolle Möglichkeit wäre noch mehr Besuchern und Besucherinnen das Leben in einem Flüchtlingslager näher zu bringen!
Mit dem Wetter hatten wir nicht viel Glück: es hat geregnet und stark abgekühlt. Aber wir wussten uns zu helfen, haben unsere Winterjacken, Hauben und Handschuhe angezogen und uns mit heißem Tee gewärmt. Sehr viele Leute sind in dieser kalten Nacht in die Ausstellung gekommen und haben an Führungen teilgenommen. Dieser Ausstellungstag war einfach super!
Katja Ott
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Die ersten Schulklassen kommen um 8:45 Uhr in die Ausstellung. Bereits um 9 Uhr ist das ganze Ausstellungsgelände mit Schülern und ihren Lehrern gefüllt. Nach den Führungen sind alle ganz verückt danach sich ins Gästebuch einzutragen. Alle wollen noch schnell ein MUAC-Band* und ein Poster für die Klasse aus dem Infozelt mitnehmen. Die Lehrer tragen sich in Bestelllisten für die kostenlosen Unterrichtsmaterialien ein und einige Schüler setzen sich noch ins Filmzelt … schon ist die nächste Gruppe hier, die für eine Führung angemeldet ist.
Um ca. 10 Uhr kommen Journalisten in die Ausstellung und möchten u. a. Interviews mit unseren Einsatzmitarbeitern machen. Sie erkundigen sich wie lange wir in Dornbirn sind und notieren sich viele Infos zur Ausstellung Leben auf der Flucht.
Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal bei der inatura bedanken, die uns den Platz zur Verfügung stellt. Das Restaurant im Eingangsbereich wird sehr gerne, vor allem mittags, von uns besucht und die “Schlemmertortellini” sind mein neues Lieblingsgericht.
* damit kann der Oberarm eines Kindes gemessen werden und man sieht ob ein Kind unterernährt ist
Katja Ott
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Um 8:30 Uhr kamen die LKW´s zum Gelände der INATURA. Wir haben alle gleich fleißig angepackt und kurze Zeit später standen auch schon die ersten Zelte. Dann wurden Bilder und Transparente aufgehängt, die einzelnen Zelte eingerichtet und alles an den richtigen Platz gerückt. Besucher der INATURA haben uns interessiert beobachtet und auch die letzten Schulklassen nutzten die Gelegenheit, sich noch schnell für den Eröffnungstag anzumelden.
Katja Ott
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